Seminare und Workshops

Seminare und Workshops

Workshop "Privates Erzählen" (20. - 21. Januar 2017)

Der zweitägige Workshop am 20. und 21. Januar 2017 brachte Doktorandinnen und Doktoranden zusammen, die an der Inszenierung von Privatheit und den mit Privatheit verknüpften Themen, Motiven und Strukturen in unterschiedlichen Kunstformen interessiert sind.
Hier geht es zu einem ausführlichen Bericht.

Workshop für Promovierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (26. - 27. Februar 2015)

Die stetig erweiterten Möglichkeiten der technischen Erfassung, Vermessung und Quantifizierung in nahezu allen Bereichen des heutigen Lebens beeinflussen und transformieren die Konzeption und Erwartung von Privatheit in entscheidendem Maße. Ob im Gesundheits- oder Bildungssystem, ob durch unauffällige Formen deswearable computing oder mit Hilfe standardisierter Fragebögen, ob zu Zwecken der (Selbst-) Optimierung oder der Vergleichbarkeit: Die so erzeugten Daten werden immer mehr zur Grundlage der Selbst- und Fremdeinschätzung.

Hieraus resultieren einerseits Risiken für die informationelle, lokale/physische und dezisionale Privatheit, anderseits entstehen neue Möglichkeiten der Selbstermächtigung und der Beobachtung bislang intransparenter Vorgänge und Sachverhalte. 
Dieses Problemfeld zu beleuchten, technische Grundlagen vorzustellen und mögliche gesellschaftliche Konsequenzen frühzeitig in den Blick zu nehmen, war das Ziel des Workshops. Hierfür sollten Doktoranden und Graduierte die Möglichkeit erhalten, sich intensiv mit Positionen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen auseinanderzusetzen und diese vertieft zu diskutieren.

Den Ablau der Veranstaltung sowie weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Veranstaltungshomepage. Auf den Seiten von forum <privatheit> finden Sie weitere aktuelle Mitteilungen und Veranstaltungshinweise.

Gendersensibilisierungsseminar mit Frau Prof. em. Dr. Hildegard Macha und Frau Verena Boppel, M.A. (23. Oktober 2014)

Im Zuge des als Round Table angelegten Gendersensibilisierungsseminars wurde die Relevanz von Genderaspekten für das Graduiertenkolleg gemeinsam erarbeitet. Außerdem berichteten die Referentinnen Frau Prof. em. Dr. Hildegard Macha und Frau Verena Boppel vom Gender Zentrum Augsburg (GZA) über das Thema Gender aus hochschulpolitischer Perspektive. Darüber hinaus wurde über gendersensible Strategien bei der Durchführung des Studien- und Beratungsprogramms am Graduiertenkolleg beraten.

Workshop mit Prof. Dr. Alexander Krafka, Dr. Nora Pleßke und Dr. Thorsten Benkel: "Privatheit & Gender" (28. Juni 2014)

Im Sommersemester 2014 fand im Rahmen der Tagung "Privatheit & Gender", die das Graduiertenkolleg zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten der Universität veranstaltete, ein eintägiger Workshop mit Referentinnen und Referenten der Tagung statt. 

Workshop mit Prof. Dr. Petra Grimm: "Der Wert des Privaten aus medienethischer Perspektive" (23. Mai 2013)

Frau Prof. Dr. Grimm beleuchtete in ihrem Impulsvortrag die medienethischen Probleme der Privatheitsthematik. Steffi Krause (Kollegiatin), Matthias Herz und Martin Hennig (Kollegiaten) gaben kurze Repliken, die aus der Sicht der jeweiligen Dissertationsprojekte einzelne Aspekte des Vortrages aufgriffen. Diese Repliken bildeten den Ausgangspunkt für eine anschließende Diskussion mit allen Teilnehmenden.

Workshop mit Sigrid Meuselbach: "Kompetente Rollenwahrnehmung und Standing für Doktorandinnen: Steigerung des Selbstmarketings" (25. - 26. April 2013)

Die Teilnehmerinnen bestimmten ihren gegenwärtigen Standort zur beruflichen und privaten Rolle und erstellten individuelle Kompetenzlandkarten zur beruflichen Weiterentwicklung. Außerdem arbeiteten sie an den Erfolgsfaktoren und Instrumenten des Selbstmarketings in männlich geprägten Berufsumfeldern.

Workshop "Current Research on Privacy" (13. - 14. Dezember 2012)

Fünf Gäste stellten ihre aktuellen Arbeiten zum Thema "Privatheit" vor: Dr. Seda Gürses (Leuven), Marc-Andre Weber (Neuachtel), Prof. Larry Frohman (State University New York, Stony Brook), Dr. Michaela Weigl (Frankfurt/Main) und Magnus Danielson (Universität Stockholm).

Workshop "Privacy as Security" mit Künstler Heath Bunting (19. November 2012)

Der britische Künstler Heath Bunting, der bedingt durch die politische Natur seiner Kunst nicht selten in prekäre Situationen gerät, zeigte auf, wie sich durch Intimität und Privatheit persönliche Sicherheitsstrategien entwickeln lassen.